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August 2026

Liebe Lesende

Bei der Arud ist einiges in Bewegung: Wir entwickeln unsere Organisation weiter und geben ihr mit «Fair Health Zürich» bald einen neuen Namen. Unser Erdgeschoss wird umfassend umgebaut. Und mit Jennifer Kickuth als Chefärztin Psychiatrie hat auch unsere Geschäftsleitung ein neues Mitglied.

Was sich dabei nicht verändert, ist unser Anspruch: Wir richten unsere Versorgung an den Bedürfnissen unserer Patient*innen aus, denken Behandlung weiter und machen Sucht verständlich – auch über die Fachwelt hinaus.

In diesem Newsletter geben wir Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und zeigen auf, warum ein Rauchstopp so schwierig ist, wie sich Behandlungserfolg über Lebensqualität betrachten lässt und was sich bei uns organisatorisch bewegt.

Viel Freude beim Lesen!

«Warum ist ein Rauchstopp so schwierig?»: Der Arud-Jahresrückblick 2025

Warum reicht Willenskraft allein oft nicht aus, um mit dem Rauchen aufzuhören? Wer versteht, wie Nikotinabhängigkeit funktioniert, kann gezielt gegensteuern. Im diesjährigen Jahresbericht erklären wir sechs zentrale Mechanismen der Nikotinabhängigkeit und zeigen, wie sich der Kreislauf durchbrechen lässt.

Jennifer Kickuth ist neue Chefärztin Psychiatrie

Mit Jennifer Kickuth übernimmt eine erfahrene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie die Leitung unseres Bereichs Psychiatrie. Sie bringt langjährige Erfahrung in der psychiatrischen Versorgung sowie der Führung medizinischer Angebote mit und setzt einen Schwerpunkt auf die integrierte Versorgung.

Unsere Organisation heisst bald «Fair Health Zürich»

Anfang 2027 erhält unsere Gesamtorganisation einen neuen Namen und Auftritt: «Fair Health Zürich». Das Arud Zentrum für Suchtmedizin bleibt dabei unter seinem etablierten Namen und Auftritt bestehen und erhält zukünftig ein gemeinsames Dach mit dem Checkpoint Zürich.

Lebensqualität als suchtmedizinischer Kompass

Woran sollten wir den Erfolg einer Suchtbehandlung messen? Unser Chefarzt Philip Bruggmann zeigt im SuchtMagazin, warum Abstinenz oder der Verbleib in der Therapie allein nicht ausreichen und weshalb die Lebensqualität stärker als Massstab für den Behandlungserfolg betrachtet werden sollte.

Wir bauen das Erdgeschoss der Arud um

Am 19. August startete der umfassende Umbau unseres Erdgeschosses. Damit schaffen wir bessere Voraussetzungen für sichere Abläufe, gute Arbeitsbedingungen und eine zeitgemässe Betreuung unserer Patient*innen. Rund die Hälfte der Kosten ist bereits durch Zuwendungen gedeckt. Für die weitere Finanzierung sind wir auf Unterstützung angewiesen.

Arud in den Medien

Die Diskussion rund um das Thema Abhängigkeit soll auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren – dafür machen wir uns stark! Mit unserer Expertise wollen wir zu einem informierten Dialog in der Öffentlichkeit beitragen, deshalb bringen wir unser Fachwissen aktiv in die medialen Debatten ein. Weitere Medienbeiträge finden Sie hier.

«Europas neue Drogenkrise? Wie Fentanyl und andere synthetische Opioide uns bedrohen»
Unser Chefarzt Philip Bruggmann und unser Peer-Mitarbeiter Andreas Hüttenmoser teilen in dieser eindrücklichen Dokumentation ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.
(NZZ Format, 21.8.2026)

«Ich rate sehr davon ab, allein zu trinken»
Unsere Chefärztin Regina Esser erklärt, warum kontrolliertes Trinken für Ex-Alkoholiker wie Brad Pitt eine Illusion ist – und was das für alle anderen bedeutet.
(Tagesanzeiger, 15.8.2026)

«Eine schnelle Lösung für die Crack-Krise wird es nicht geben»
Unser Chefarzt Philip Bruggmann erklärt, warum es so schwierig ist, Crack-Süchtige von der Strasse wegzubekommen, und wie sich die Situation in Zürich entschärfen liesse.
(Tagesanzeiger, 4.8.2026)

Offene Stellen

Teil der Arud sein und etwas bewirken: Unsere Bereiche – Psychiatrie, Innere Medizin, Infektiologie und Sozialarbeit – bieten spannende Herausforderungen sowohl für erfahrene Fachleute als auch für Berufseinsteiger*innen.

Arud Zentrum für Suchtmedizin

Schützengasse 31, 8001 Zürich