Neue Partnerschaft: Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit von FASD
Alkohol in der Schwangerschaft kann lebenslange Folgen haben. Die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) ist die häufigste nicht genetisch bedingte angeborene Erkrankung – und dennoch in der Schweiz stark unterdiagnostiziert.
FASD bezeichnet angeborene, irreversible Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. In der Schweiz werden jährlich rund 1’700–4’000 Kinder mit FASD geboren. Menschen mit FASD kämpfen oft lebenslang mit Impulssteuerungsproblemen, Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten, massiver Alltagsüberforderung, sozialer Verletzlichkeit und körperlichen Fehlbildungen wie Herzfehler, Nierenschädigungen, Hör- und Gehbeeinträchtigungen, Fehlbildungen an Knochen und Gelenken.
Wird FASD frühzeitig und fachgerecht diagnostiziert, ist eine gezielte Förderung der möglich. Ebenfalls können realistische Erwartungen formuliert und somit Familien und Betroffene entlastet werden.
Hohe Prävalenz in der Schweiz
Die Schweiz befindet sich gemäss Schätzungen unter den Ländern mit der höchsten Prävalenz. Dabei bleibt FASD oft unerkannt und Betroffene sind unterversorgt.
Damit FASD die notwendige politische, medizinische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhält, wurde der Verein FASD Schweiz / TSAF Suisse / FASD Svizzera gegründet.
Gemeinsames Engagement
Wir freuen uns, den Verein als Partnerin zu unterstützen: Durch gemeinsame Projekte, fachlichen Austausch, Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung soll das Thema in der Gesellschaft besser sichtbar gemacht werden.